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Eurovision Song Contest

Eurovision-Highlights von 2009 bis heute (3): Rumänien 2010 Paula Seling & Ovi „Playing With Fire“

2010 ist in der ESC-Zeitrechnung das Jahr des Lena-Hypes. Zum zweiten Mal nach 1982 gewann Deutschland den Eurovision Song Contest. Den zweiten Platz belegte die türkische Pop-Metal-Band „maNga“. Dritter wurde schließlich ein für mich besonders herausragendes Duett aus Rumänien mit nur 8 Punkten Abstand zur Türkei.

Der Popsong „Playing With Fire“, gesungen von Paula Seling und Ovi, beschreibt auf temporeiche Weise die Anziehung aber auch den Streit zwischen einem Liebespaar. Die Melodie ist sehr einprägsam und lädt zum Tanzen ein. Paulas hohe und lange Töne harmonieren gut mit Ovis tieferer Stimme. Fun fact: Beide Künstler nahmen in den Jahren zuvor mehrfach an der rumänischen (Paula) und der norwegischen Vorentscheidung (Ovi) zum ESC teil, konnten sich aber einzeln nie durchsetzen. Erst durch ein Aufeinandertreffen beim Musikfestival in Brasov und der anschließenden Zusammenarbeit entstand der erfolgreiche rumänische Beitrag 2010.

Paula Seling und Ovi überzeugten in Oslo neben ihrer guten Komposition auch mit der Bühnenshow: Zwei gläserne Pianos, die in der Mitte miteinander verbunden sind, rechts sitzt Paula, links Ovi. Die beiden singen, während im Refrain Feuerfontänen hinter ihnen zünden. Unterstützt werden sie von drei Backings. Zum Ende hin verlassen sie den Spezialflügel und singen das Finale im Stehen mit einer Menge Feuer im Hintergrund.

Dieser Text erschien mit einer anderen Einleitung und einem anderen Schluss zum ersten Mal am 11. September 2018 hier.

Paula Seling & Ovi mit „Playing With Fire“ live im Finale des ESC 2010.
Quelle: Offizieller YouTube-Kanal des Eurovision Song Contests.
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Von ESCFan2009

26 y/o * Eurovision Song Contest * Popmusik * Filme * Serien

2 Antworten auf „Eurovision-Highlights von 2009 bis heute (3): Rumänien 2010 Paula Seling & Ovi „Playing With Fire““

Jaa, toller Song, ich bin mir nicht sicher, aber der könnte auch mein Platz Eins von 2010 sein, zumindest fällt mir kein Titel ein, der mir besser gefiel.
Nach den letzten rumänischen Pleiten (2018 fand ich dennoch toll, 2019 überhaupt nicht) wird’s mal wieder Zeit für die beiden.

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