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Eurovision Song Contest

Eurovision-Highlights von 2009 bis heute (4): Großbritannien 2014 Molly Smitten-Downes „Children Of The Universe“

Schauen wir der bitteren Realität direkt zu Beginn ins Auge: Großbritannien erzielte seit Beginn des neuen Jahrzehnts fast durchweg Ergebnisse im unteren Drittel der Tabelle. Es begann 2010 mit dem letzten Platz. Ein Jahr später konnte dies die Boygroup Blue mit ihrem 11. Platz noch als Ausnahme wirken lassen. 2012 und 2013 wurden es aber trotz bekannter Gesichter (Humperdinck und Tyler) wieder hintere Platzierungen. Daher schickte die BBC 2014 Molly Smitten-Downes zum ESC nach Kopenhagen.

Die Singer-Songwriterin war nach vier Jahren voller Auszeichnungen auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Sie brachte eine Pop-Hymne mit nach Dänemark, die einige spezielle Elemente aufweist: Direkt zu Beginn eröffnet ein Chor aus Backgroundsängerinnen mit dem leicht spirituell gesungenen Ausruf „Power To The People“ und der Beat setzt ein. Darauf singt Molly die Strophen mit Zwischenrufen der Backings. Ihre spezielle, leicht kratzig wirkende Stimme passt gut zum Spirituell-Eleganten des Songs. Es erklingt eine ruhige Bridge, bevor der powervoller Refrain startet. Molly wird von einem leicht mystischen Bühnenbild plus Nebel und Goldregen unterstützt.

Auch wenn es am Ende nur zu Platz 17 reichte, war es eine Verbesserung der letzten Jahre. Für mich funktioniert der Song perfekt als Empowerment-Hymne: „You know what we want and we gonna get it now. Power to the people.“ 

Dieser Text erschien mit einer anderen Einleitung zum ersten Mal am 27. November 2018 hier.

Molly Smitten-Downes mit „Children Of The Universe“ live im Finale des ESC 2014.
Quelle: Offizieller YouTube-Kanal des Eurovision Song Contests.

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Von ESCFan2009

26 y/o * Eurovision Song Contest * Popmusik * Filme * Serien

3 Antworten auf „Eurovision-Highlights von 2009 bis heute (4): Großbritannien 2014 Molly Smitten-Downes „Children Of The Universe““

Oja, Electro Velvet sind der HAMMER! Hätten sie sich es doch nicht durch diesen grottigen Livegesang und diese komische Neonchoreo verdorben!

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