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Lieblingssongs und -auftritte

Meine Lieblingssongs (1): Ava Max „Sweet But Psycho“ (2018)

Heute startet sie also, meine erste regelmäßige Rubrik zum Thema Musik. Ich habe mir vorgenommen, Songs vorzustellen, die mir aus den verschiedensten Gründen besonders gut gefallen. Ausgenommen sind ESC-Titel, denn diese bekommen, wie bereits angekündigt, ihre eigene Sparte auf dem Blog… Das Erscheinungsdatum der Songs ist prinzipiell egal, ich habe jedoch eher eine Vorliebe für moderne Popmusik des neuen Jahrtausends. Es wird aber gewiss auch mal Ausnahmen geben.

Welchem Song wird nun die Ehre zuteil, diese erste Rubrik zu eröffnen? (Jaja, ich weiß, es steht schon im Titel, aber das passt mir gerade dramaturgisch nicht 😀 ) Es ist „Sweet But Psycho“ von Ava Max aus dem letzten Jahr. Ein sehr aktueller Titel also und gleichzeitig der große Durchbruch für die amerikanische Sängerin. Ava Max wurde 1994 in Milwaukee geboren; ihre Eltern emigrierten aus Albanien in die USA. Sie machte seit Mitte der 2000er-Jahre Musik, zunächst über soziale Netzwerke, später als eigene Singles bzw. EPs und Kollaborationen mit verschiedenen Produzenten und Plattenfirmen. 2018 unterzeichnete sie schließlich einen Plattenvertrag mit Atlantic Records. Im August erschien „Sweet But Psycho“, das bereits einen Monat später Platz 1 der schwedischen Single-Charts erreichte. Dem folgten unter anderem Spitzenpositionen in Deutschland und im Vereinigten Königreich sowie zahlreiche TV-Auftritte in Talkshows und „The Voice“-Versionen.

„Sweet But Psycho“ ist ein moderner Popsong, der mit einem Schreigeräusch sowie dem Refrain beginnt und dann nach dem klassischen Schema „Strophe 1 – Refrain – Strophe 2 – Refrain – Bridge – finaler Refrain“ aufgebaut ist. Die Melodie ist sehr einprägsam und besonders die Drums im Hintergrund stechen heraus. Der Song handelt von einer Frau, die auf den ersten Blick ziemlich „sweet“ und attraktiv für Männer ist, sich im Nachhinein aber als „psycho“ und damit gefährlich für ihre Beziehungspartner herausstellt. Diese Aussage wird im Musikvideo auf die Spitze getrieben: Ava spielt eine Frau, die ihr Date zum romantischen Dinner einlädt, ihm eine Substanz verabreicht, ihn verfolgt und wahrscheinlich umbringt, da in der letzten Szene das Schlafzimmer mit dem ohnmächtigen Mann in Flammen aufgeht. Trotz dieser grausamen Beschreibung ist das Musikvideo durch die Kulisse des „Horrorhauses“ und die Farbgestaltung sehr ästhetisch und sehenswert.

Avas Musikstil spiegelt sich gewissermaßen auch in ihrem Look wider: die Haare sind auf einer Seite kurz und auf der anderen lang, womit sie meiner Meinung nach einen hervorragenden Trend gesetzt hat (nicht zuletzt auch dadurch, dass etliche Kommentare in sozialen Netzwerken den „Entscheidungswitz“ als Running Gag aufmachen: „Hairdresser: Long or short? Ava: Yes!“). Eine tolle Persönlichkeit und ein sehr guter Song, der es auf Platz 1 meiner persönlichen Highlights des Jahres 2018 geschafft hat!

Das offizielle YouTube-Video auf Ava Max‘ Kanal

Von Songs And Movies

24 y/o
* Eurovision Song Contest
* Popmusik
* Filme
* Serien

4 Antworten auf „Meine Lieblingssongs (1): Ava Max „Sweet But Psycho“ (2018)“

Sei gespannt 😉 Da ist doch der erste klasse Song der Liste schon mal gesetzt. Hatte auch extra noch mal bei dir geguckt, weil ich mich daran erinnerte, dass du auch einen Beitrag zu „Sweet But Psycho“ geschrieben hattest – ich habe den Song aber selbstverständlich unabhängig davon gewählt und der zweite Song wird für dich bestimmt absolut unerwartet kommen 🙂

Gefällt 1 Person

Sweet but Psycho steht ebenfalls auf meiner Hitliste ganz weit oben.
Ich liebe die Eingängigkeit des Titels, die schon fast „Last Christmas“ Ausmaße erreicht – und das ist jetzt noch nicht mal negativ gemeint.

Einzig und allein die Textbildschere im Video stört mich. Sie singt ja „she’s sweet but a psycho, dabei ist sie ja selbst der Psycho im Video.
Müsste sie nicht eher „I’m sweet but a psycho“ singen?

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